Land

Das Königreich Athrarya entstand in seiner heutigen Form erst vor ein paar Jahrhunderten. Zuvor bestand es aus vielen kleinen Herrschaftsgebieten, bis es schließlich von König Ebrald I. einem Ahn der heutigen Königsfamilie vereinigt wurde. Das Volk lebte so Jahrhundertelang in Frieden und über die Zeiten vor König Ebralds Herrschaft gibt es heute gerademal noch ein paar wenige Legenden.

Geographisch liegt Atharya in der Mitte des Weltenfelskontinentes. Der Norden ist sehr fruchtbar und bringt allerlei Feldfrüchte hervor. Im Süden ist das Klima ehr heiß und Trocken. Der Osten des Landes wird vom Nachbarland Taratos begrenzt. Die große Handelsstraße des Kontinentes Weltenfels durchzieht das Land von Norden nach Süden und kreuzt etwa in der Mitte den großen Fluss Ithil, auch Goldfluss genannt, der den Goldsee im Südosten von Atharya speist und von dort aus irgendwann ins Meer mündet.

Wichtige Orte in Atharya:

Atharyll Landeshauptstadt

Tausendwasser Kloster des Wasserordens

Phantyn Kloster des Windordens

Tal Anur Zerstörtes Kloster des Erdordens

Tel Tarak Neues Kloster des Erdordens

Hohenfels Kloster des Feuerordens

Auralyn Sitz des Herzogs des Herzogtums Weidland

Der Berg Vorgotha Abbaugebiet des Mondstahls

Goldsee Größter See Atharyas

Ithil oder Goldfluss durchzieht das Land von nordwesten nach südosten und mündet im Goldsee

Der Knott Begrenzt Atharya nach Süden

 

Magie gibt es in Atharya schon immer und das Volk ist an Magier gewöhnt.

Man unterscheidet allerdings  zwischen drei verschiedenen Arten der Magier.

Mircea, Lucra und Chava

 

Unter den Magiern ist es Tradition sich ihre Bezeichnung mit in ihren Namen aufzunehmen. Gerade die Mircea und die Chava tun dies häufig, nicht zuletzt, wegen der ständigen Konkurrenz, die zwischen den Beiden Parteien herrscht. Bei den Lucra ist das eher unüblich, da ihre magische Begabung ihnen oft nicht nennenswert erscheint.

 

Alle Magier, in Atharya die über sogenannte Elementarmagie wirken sind die Mircea.

Die Mircea lernen im Allgemeinen von allen Magiern, die sie im Laufe ihres Lebens treffen und von denen sie lernen möchten. Eine Einstufung, in Lehrling, Meister und Großmeister gibt es ebenfalls nicht. Die Mircea schmücken sich nicht mit Titeln. Ein Mircea erlebt statt einer klassischen Meisterprüfung eher einen Anstieg, der Kräfte, die ihm zur Verfügung stehen, meist geschieht dies entweder, nach Jahrelanger Übung und/oder nach einer besonders schweren Aufgabe für den jeweiligen Magier. Die Prüfungen werden nicht von Meistern vorgeschrieben, sondern für die Mircea stellt das Leben an sich die Prüfungen bereit.

Für die Mircea spielen die Elemente dahingehend eine Rolle, dass sie durch diese ihre Magie beziehen, die Magie ist folglich also überall. Sind die Elemente verderbt oder unrein, kann es vorkommen, dass ein Mircea keine oder nur noch bedingt Magie wirken kann, dies hängt jedoch auch davon ab, ob er sich einem bestimmten Element besonders zugewandt hat, oder über alle fünf Elemente Magie wirkt und deshalb wenn eines der Elemente ausfällt auf die anderen ausweichen kann. Besonders ältere und mächtigere Mircea wenden sich meist einem bestimmten Element besonders zu. Als die fünf Elemente gelten anders, als bei atharyanischen Glauben, der nur vier Elemente beinhaltet, Feuer, Wasser, Luft, Erde und auch die Magie, als übergeordnetes Element, das die anderen vier sozusagen zusammenhält und eine Art natürliches Gleichgewicht herstellt.

So wird ein Mircea also wenn er ein Ritual durchführt auch immer alle vier Elemente vereinen um die Magie fließen zu lassen.

 

Magiebegabte, also alle Bewohner Atharyas, die Magie bis zu einem bestimmten Grad wirken können werden Lucra genannt.

Magie dieser Art kommt hin und wieder in jeder Familie einmal vor, beinhaltet aber nie mehr als ein paar kleine Zauber, weit entfernt vom Können der Mircea oder Chava.

 

Die sogenannten Chava sind die Akademiemagier, die Theoretiker, die auch so gut wie nie ihre Akademie in Atharyll verlassen.

Sie üben dort die Magietheorie aus, mal mehr und mal weniger erfolgreich und verbringen meist auch ihr Gesamtes Leben dort. Die Akademie untersteht auch einer Hierarchie vom Lehrling, über den Adepten bis hin zum Meister und Großmeister. Die Chava lieben es auch sich mit Titeln zu schmücken, ganz im Gegensatz zu den Mircea und schon gar nicht den Lucra.