Die Nanukaner

(Die Nanukaner werden angelehnt an: Herberer & Cadima: Festlandkelten ; Bemorer: Germanen)

 

"Hm eine gute Frage stellt ihr da.... Wie leben wir?

Nun wir Nanaukaner legen sehr viel wert auf Familie und Stammesverbände. In der Regel ist die Familie unsere Erziehung, unser Schutz und unsere Versorgung zugleich. Alle sind auf das Miteinander eingespielt und nur so funktionieren bei und Haus-, Hof- und Dorfgemeinschaft.
Ehre hat bei uns eine sehr große Bedeutung, doch stellen wir Familien- oder die Stammesehre über die eigene und dass funktioniert bei uns nach ganz festen Regeln der Beleidugung und des Abgelten von Schuld. Doch dass würde hier jetzt zu weit führen und geht euch auch nichts an guter Fremder.

Wie leben wie?
Wir leben vom Jagen, Fischen, vom Anbau von Pflanzen, der Haltung von Tieren und dem Handel mit anderen Ländern. Wir sind für unsere Räucherwaren, unseren Käse und unsere Wollstoffe, Web- und Flechtkünste bekannt. Nanuka beherrscht die Webart der schönsten Karomuster auf ganz Weltenfels.
Die Frauen sammeln Kräuter, Töpfern und bewirtschaften und erhalten Haus und Hof.
Wir Männer gehen auf die Jagd, den Fischfang, in den Kampf und sorgen für den Handel, sorgen für die ploitischen  Belange der Familie und des Stammes und stellen Schmiedewaren, wie Schmuck, Gefäße und Waffen her.

Unser Leben ist hart und von Entbehrung, Kampf und Tod gekennzeichnet.
So werden unsere gemeinsamen Bedürfnisse, also die Stammesangelegenheiten über die Krieger eines jeden Dorfes geregelt, die in unserer Gesellschaft neben den Druiden das höchste Ansehen haben.
Unseren Stammesanführer nennen wir "Athir", die Bemorer "Earl", was so viel bedeutet, wie "Vater" oder "Fürst".
Alle anderen Nanukaner sind unsere Bürder und Schwestern, die wir achten und ehren. Sie gehören dem Handwerkerstand an und haben sich den Regeln und Gesetzen der Krieger und Druiden zu beugen.

Neben den Nanukanern selbst gibte es noch die Sklaven oder Leibeigenen. Diese Kreaturen sind in der Regel Gefangene oder Straffällige, die ihre Schuld gegenüber ihren Opfern über eine bestimmte Zeit des absoluten Gehorsams begleichen müssen. Sie haben keinen Besitz und keine Rechte, werden als Tiere betrachtet und von uns (einigermaßen Artgerecht) gehalten.

Man sollte hier jedoch erwähnen, dass es unter den Nanukanern nichts gibt, was es nicht gibt.....
So kann ein Sklave, der die mutig und selbstlos für seine Besitzer einsetzt von diesem Achtung erhalten und theoretisch bis zu Krieger aufsteigen. Frauen, die sich in Hof und Haus nicht wohl fühlen, können Männerkleidung tragen und zu Kriegerinnen werden, Männer, sie sehr weich und liebevoll sind können Haus uns Hof hüten.... doch diese grenzbrechenden Fälle sind in unserer Gesellschaft eher selten zu beobachten."

Astox, Sohn des Boltax aus dem Clan der Herberer

 

   Die (keltische& germanische) Kleidung der Nanukaner

  

Die Völker der Antike hatten damals alle ähnliche Schnitte. Bei den männlichen Römern wurde dabei alles nur in Knielänge getragen und lange Hosen galten beispielsweise als barbarisch. Die Germanen und Kelten trugen ähnliche Tracht, welche sich nicht von Volk zu Volk, sondern von Gegend zu Gegend unterschieden. Während bei den Nordmännern (so bezeichne ich jetzt mal Kelten und Germanen) immer eine lange Tunika und lange Hose aus Wolle oder Leinen trugen, herrschten bei den keltischen Frauen eher Peplos und bei den weiblichen Germanen die Chitons vor. In der Bronzezeit waren die Gewänder der Frauen halblang (bis zu den Unterschenkeln) und in der Eisenzeit lang (bis zu den Füßen oder dem Boden).
Die Gewänder Nanukas werden in der Eisenzeit (also lange Gewänder) angesiedelt.

 

Begrifflichkeiten:

antike Männertracht:

Tunika – langärmliches, einfach und gerade geschnittenes Hemd, welches bis fast zu den Knien hinunter reicht und mit einem Gürtel gerafft und gehalten wird.
Keltenhosen – lange Hosen, welche an den Fußgelenken zusammen geschnürt wurden.

 

antike Frauentracht:

Chamisia – langes, bis zu den Knöcheln reichendes Untergewand der Frauen; gerader hemdartiger Schnitt; lange Ärmel, welche an den Handgelenken umgeschlagen wurden.

Peplos -  Röhrenförmiges Gewand, welches auf den Schultern entweder zusammen genäht oder mit Fibeln gehalten wurde; Dieses Kleid wurde entweder einfach, oder oben mit einem Umschlag getragen; mit einem Gürtel wurde das ganze gerafft und zusammen gehalten.

Chiton – ganz langes, röhrenförmiges zugenähtes Gewand, welche für Kopf und Arme Öffnungen hatte. Der weite Chiton war zudem noch sehr weit.  Das Kleid wurde länger geschnitten und  mit zwei Gürteln übereinander gefaltet und wie ein doppelter Rock getragen.

 

Leichte Umhänge:

Chlamys – Halbkreisförmiger Umhang, der durch eine Fibel zusammen gehalten wurde.

(wahrscheinlich) Palla – langes Rechteck, was man über die Schultern warf.

 

Stoffe:

Mittelalterlich: Leinen- und Wollstoffe; LARP: hier ist auch Baumwolle erlaubt.
Mindestens ein sichtbares Kleidungsstück in karierten Muster.

 

Nanukanische (keltische) Tracht:

Die nanukanischen Männer und kämpfenden Frauen tragen die typische Keltentracht der Männer, kombiniert mit einem übergeworfenen Palla.

Die Tracht der nanukanischen Frauen orientiert sich an den am Rhein und Main lebenden Kelten, den Treverern (linksrheinisch) und den Menimanen (Rhein – Main; Mainz). Diese bestand aus einer Chamisia, Peplos und einer Palla, viel keltischem Schmuck.

bei Kopfbedeckung und Umhängen und Hüten für kalte oder nasse Tage ist die Auswahl für jeden offen (mittelalterliche Gugel, Umhänge etc.). Auch halten wir uns nicht an die menimanische Kopftracht der Frauen mit Netz (für verheiratete Frauen) und Zöpfen.

Die Gewohnheit der keltischen Männer, sich mit Kalkwasser sie Haare zu frisieren, wird bei uns nicht vorgeschrieben.

Der Torques - der Halsreif der (Kelten) Nanukaner wird mit Stolz von den Männern und Schildmaids (Kriegerinnen) getragen. Bei den Frauen wird dieses Symbol durch das Tragen von Schmuck verdeutlicht. Es ist das Symbol der Freiheit, der Bürgerrechte und der Zugehörigkeit und Treue zu einem Clan/Athir. Wer einen Torques oder Schmuck bei den Nanukanern trägt ist ein freier Mensch. Handwerker, Bauern (mit "Bürgerrechten") und Sklaven und Leibeigenen (ohne Rechte) steht dieses Recht nicht zu.

Farben bei den Nanukanern - Jeder (keltische) Nanukaner trägt  bunte und vor allem karierte Stoffe. Sie drücken die Zugehörigkeit zu diesem Volk aus.
Wichtig dabei sind jedoch folgende Regeln:
ROT ist die Farbe der im weltlichen Sinne herrschenden Schicht, die der KRIEGER.
Rot - Kariert ist den Kriegern der Nanukaner vorbehalten.
Weiß ist die Farbe der im spirituellen weisenden Schicht, der der DRUIDEN.
Weiß und weiß-Kariert ist den Driuden der Nanukaner vorbehalten.
Alle anderen Farben sind frei.

Rüstungen - die Nanaukaner sind ein Volk der Jäger. Die Erzvorkommen in ihrem Land sind sehr rar und Metall sehr teuer.
Kaum ein Nanukaner trägt somit Metallrüstungen und wenn, dann allerhöchstens Kettenhemden und eventuell ein oder zwei ergänzenden "Metallteilchen".
Zudem wird eifersüchtig drauf geachtet, dass vor allem  den Anführer (und eventuell noch seinem Günstling) das alleinige Recht auf Metall vorbehalten bleibt und damit ein deutliches Statussymbol bleibt.
Die normalen Krieger der Nanukaner tragen LEDER in jeder nur erdenklichen Form.

 

Nanukanische (germanische) Tracht

Die Bemorer tragen, wie die anderen nanukanischen Stämme die typische antike Tracht. Allerdings ohne die Donimanz karierter Muster.

Anstatt eines Torques tragen die Krieger und Kriegerinnen (Schildmaids) einen immer gleich aussehenden Armreif, welcher die selbe Bedeutung wie der Halsreif (der Kelten) hat.

 

 

 

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